Landschaftsentwicklung

Die Entwicklung der weiteren Potsdamer Kulturlandschaft zwischen Wannsee und Werder (Havel) sowie Ketzin und Michendorf steht im Mittelpunkt der Arbeit des LPV "Potsdamer Kulturlandschaft e. V.". Im Abgleich zwischen Landnutzern, Naturschützern und Kommunen soll das Kleinod dieser jahrhundertealten Kulturlandschaft bewahrt und in moderner Form weiter entwickelt werden. Ideen von Peter Joseph Lenné u. a. Landschaftsgestaltern stehen dabei Pate.
Insbesondere der bisher vernachlässigte West- und Nordraum der Insel Potsdam soll mit einem Masterplan nach historischem Vorbild neu gestaltet werden.
Durch den LPV werden auch konkrete Maßnahmen koordiniert und durchgeführt. Es werden neue Streuobstwiesen mit alten Obstsorten angelegt und gepflegt. Die Pflege der Bornimer (Lennéschen) Feldflur im Norden Potsdam wird in Teilen betreut.
Die Aktivitäten in den Bereichen Werder und Schwielowsee drehen sich um die Pflege der Kulturlandschaft Havelobst um die Gemeinde Glindow sowie Renaturierungsmaßnahmen.
Projekte wie die Kleingewässeranlage in der Lienewitzer Seenkette und die Uferkonzeption Havelseen zählen dazu. Für genauere Informationen klicken Sie bitte einfach auf die unten stehenden Links.

Kulturlandschaft Havelobst

Alte Plantagen zu Streuobstwiesen (Töplitz)

Wegebepflanzung nach historischem Vorbild (2013-2014)

Potsdamer Westraum
Konzeptentwurf Potsdamer Westraum (2007)

Uferkonzept Havelseen
Gesamtdokumentation

Landschaftspflege-Projekte

Streuobstwiesen in Golm

An der neuen Siedlung Am Herzberg in Potsdam-Golm hat der LPV im Jahre 2004 für den Entwicklungsträger Bayrische Städtebau GmbH & Co. KG eine ca. 8000 m2 große Streuobstwiese angelegt. Neben alten Obstsorten von Äpfeln bis Zwetschgen sind auch Esskastanien, Walnussbäume und der Speierling gepflanzt worden. In den Randbereichen stehen auch Haselnuss und Sanddornbüsche.

Seit 2008 werden die Streuobstwiese und die Bäume vom LPV mit tatkräftiger Unterstützung der Anwohner gepflegt.

Streuobstwiesen in Bornstedt (Habichtweg)

Am Habichtweg in Potsdam-Bornstedt sind von der TRAX Entwicklungsgesellschaft, Bornim 10 neue Baugrundstücke erschlossen worden. Hinter der neuen Bebauung zwischen bestehenden Gärten und Anlagen hat der LPV im Dezember 2008 eine ca. 7000 m2 große Streuobstwiese angelegt. Die Pflanzungen wurden mit der Naturschutzbehörde abgestimmt und durch eine Fachfirma ausgeführt. Der LPV übernimmt die Vorbereitung, Koordination und ab 2011 die Pflege der Wiese.

Auch hier möchten wir gerne mit einigen interessierten Anwohnern zusammenarbeiten.

Streuobstwiesen in Potsdam

Streuobstwiesen als Ausgleichsmaßnahmen am Stadtrand Potsdams

Streuobstwiese in Neu-Töplitz

Alte Plantagen zu Streuobstwiesen (Töplitz)

Kulturlandplan Wublitzrinne/Golmer Luch

Bericht zum Kulturlandplan

Plan zum Kulturlandplan



Naturschutz

In den Randbereichen der Potsdamer Kulturlandschaft sowie an den Ufern der Havelseen und den angrenzenden Wäldern haben sich Kleinode für seltene Tiere und Pflanzen erhalten. Es kommen mehrere europaweit geschützte Arten, wie der Moorfrosch, Orchideen und der Seeadler in der Region vor. Die Bewahrung und Renaturierung der kleinteiligen Uferbereiche sowie der Moore, Kleingewässer und Feuchtgebiete ist für das zukünftige Vorkommen dieser Tier- und Pflanzenarten entscheidend.

Im Natur- und Landschaftsschutz engagiert sich der LPV zusammen mit Partnern in der Region. Die Projektentwicklung auf ehrenamtlicher Basis muss dann mit Fürdermitteln der Behörden von Land und Landkreis unterstützt werden.

Huteweide am Eichholz

Huteweiden Eichholz (Leest)

Kopfweiden im Norden Potsdams

Kopfweidenerhaltung, -entwicklung und -pflege in den nördlichen Gemarkungen Potsdams

Trockenraseninitiierung Werderscher Damm

Trockenraseninitiierung Werderscher Damm

Eidechsenumsiedlung in Potsdam-Golm

Fotodokumentation CEF-Maßnahme A4 - Bebauungsplan Nr. 29 Potsdam-Golm (2013)

 Dokumentation der Zauneidechsenschutzmaßnahmen - Bebauungsplan Nr. 29 Potsdam-Golm (2011)

Zauneidechsenumsiedlung - Bebauungsplan 1A Potsdam-Golm (2018)

Umweltbildung

KFW-Projekt "Obst vor der Tür" (2017/2018)