10.05.2021

Startschuss für die Weidesaison 2021

Die Weidesaison der SchäferInnen vom Landschaftspflegeverein Potsdamer Kulturlandschaft (LPV) ist seit letzter Woche eröffnet. Johannes Petrick, Junglandwirt aus Töplitz, lässt seine 10 Schafe zum ersten Mal auf die rund 2,0 ha großen Wiese in Golm. Diese bereits im Jahre 2012 vom Verein angelegte Wiese befindet sich jetzt unmittelbar an einen neuen Wohngebiet mit Ein- und Mehrfamilienhäusern. Daher dauert es nicht lange, bis die ersten Kinder mit ihren Eltern im Schlepptau an den Zaun laufen. Die Tiere verlassen zögerlich den Hänger um sich auf dem neuen Territorium umzuschauen, danach wird zügig die Geschmacksqualität der artenreichen Wiesenflora getestet. Petrick hat eine Herde aus Heidschnucken, Guteschafen und einem Mischling aus Heidschnucke und Coburger Fuchsschaf mitgebracht. Allesamt Böcke, die den vermutlich häufigen Kontakt mit Menschen und Hunden besser vertragen als Mutterschafe mit ihren Lämmern. Vor dem Wolf sind die Schafe in Golm in mehrfacher Hinsicht sicher. Die Nähe zum Wohngebiet und eine doppelte Einzäunung, sorgen für bestmöglichen Schutz. Auf anderen Weiden, die sich im ländlicher geprägtem Umland befinden hingegen, setzt Petrick Herdenschutzhunde ein, welche speziell für das Bewachen und Leben in der Herde gezüchtet wurden.

Beliebt sind die wolligen Tiere allerdings nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Naturschützern, die die schonende „Mahd“ durch die Tiere in unserer Kulturlandschaft zu schätzen wissen. Anders als bei Mähmaschinen werden durch Schafsbeweidung einzelne Kräuter und Gräser gezielt gemieden oder bevorzugt. Das lässt den dort lebenden Insekten die Chance weiterhin Nektar und Pollen oder Plätze zur Eiablage zu finden. Durch das geringe Gewicht der Schafe entstehen zudem keine nennenswerten Trittschäden und keine Bodenverdichtung.

Der LPV führt seit einigen Jahren mit seinen SchäferInnen Weideprojekte unterschiedlichster Art durch. So unter anderem auch mit dem Mitgliedsbetrieb von Björn Hagge im Park Schloss Sanssouci für die Stiftung Schlösser und Gärten. Seit zwei Jahren werden auch hochwertige Trockenrasen und andere Lebensräume für den Naturschutzfonds Brandenburg beweidet. Dafür ist Anke Gutendorf mit ihren Schafen und Ziegen zum Beispiel auf dem Burgwall Knoblauch bei Ketzin zuständig. Die seltenen und geschützten Lebensräume mit ihren gebundenen Tier- und Pflanzenarten profitieren in hohem Maße von dieser Art der Offenhaltung. An den Weideplätzen und auf der homepage des Naturschutzfonds (www.naturschutzfonds.de) finden sich dazu weitere Informationen.


05.05.2021

„Das Blaue Band der Havel“ – Online-Auftaktveranstaltung am 23.04.2021

Im September 2020 startete das Projekt das Projekt „Das Blaue Band der Havel“ mit dem Ziel, ein Netzwerk aus Landnutzern, Kommunen, Naturschutz- und Landschaftspflegeverbänden aufzubauen. Die Ergebnisse des Projektes fließen in einen regionalen Kulturlandplan ein, der eine Handlungsstrategie mit den Schwerpunkten bodenschonende Landwirtschaft und Natur- und Landschaftsschutz beinhalten soll.

Die Auftaktveranstaltung fand Corona-bedingt online statt und hatte zum Ziel, die Inhalte und Maßnahmen des Projektes zu schärfen. Über vierzig Teilnehmende, unter anderem die Stadt Werder, die Landeshauptstadt Potsdam, landwirtschaftliche Betriebe aus der Umgebung, wissenschaftliche Einrichtungen, wie auch Landnutzer- und Naturschutzverbände schalteten sich brandenburgweit zu. Gestartet wurde mit spannenden Impulsvorträgen zu den Themen bodenschonende Bewirtschaftung von Niedermoorböden, Etablierung von Agroforstsystemen und Blühflächen wie auch zu Direktvermarktungsstrategien für landwirtschaftliche Erzeugnisse in der Region. Die Teilnehmenden verständigten sich in Themenworkshops und Diskussionen zum stärkeren Austausch in der Region im Hinblick auf den Moorschutz, Baumpatenschaften und einer weiten Etablierung von Blühflächen.

In den Diskussionen nach den Impulsvorträgen und in den World Cafés zeigte sich, dass im Hinblick auf bodenschonende Bewirtschaftungsweisen und Moorschutz einige Maßnahmen im Entstehen sind oder auf den Weg gebracht wurden, wie die Arbeitsgemeinschaft „Klimamoor“ initiiert vom Brandenburger Landesamt für Umwelt (LfU) in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Potsdam, um die Wichtigkeit und den dringenden Handlungsbedarf zum Moorschutz zu befördern. Der Deutsche Dachverband für Landschaftspflege (DVL) denkt einen Maschinenring an, um moorangepasste Technik bereitzustellen. Zudem wird ein Austausch mit erfahrenen Moorbewirtschaftern angeregt, um Ressentiments abzubauen. In der Herstellung von regionalen Fleischprodukten wurde das Problem der langen Wegestrecken zwischen Erzeugung und Verarbeitung und damit der Wirtschaftlichkeit angesprochen. In der Region fehlen Schlachter und Schlachtereibetriebe, die auch kleinere Mengen Fleisch verarbeiten. Insgesamt sind noch weitere Schritte nötig, um Lösungen für eine Direktvermarktung anzubieten. Bei den Agroforstsystemen gibt es viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten zwischen Ackerfrüchten, Baum- und Strauchfrüchten, Energieholz und Tierhaltung. Diese verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten sind derzeit nicht kompatibel mit dem Naturschutzverständnis der Förderungen. In der nächsten Förderperiode soll des deshalb eine AUKM-Förderung mit einer weiter gefassten Definition von Agroforstsystemen geben. Modellhaft können derzeit kleine Flächen durch Baumpatenschaften initiiert werden. Bei den Blühflächen und -streifen wurde eine Verbindung zwischen den Blühflächen als Biotopverbund angeregt, um den genetischen Austausch zu fördern. Der Verbund kann auch in Form von Gehölzreihen geschaffen werden. Wichtig sind Öffentlichkeitsarbeit und die Bereitschaft Blühstreifen mit heimischem Saatgut anzulegen, auch ohne Förderung, um Bewusstsein zu schaffen und Naturschutzaspekte in die Landwirtschaft zu integrieren. Es wurde betont, dass auch die Bevölkerung als Akteure im ländlichen Raum durch Umweltbildungsmaßnahmen mitgenommen werden müssen um Gemeinwohlinteressen stärker in die Landwirtschaft hineinzutragen.

Die Ergebnisse der Diskussionen fließen in das Konzept des Blauen Bandes der Havel mit ein. Ende Herbst folgt eine Projekt-Werkstatt. In dieser wird der Netzwerkgedanke weitergeführt und erste Erkenntnisse aus den Maßnahmen, die im Projekt umgesetzt werden, fließen in den regionalen Kulturlandplan mit ein. In diesem Jahr werden zwei Modellversuche zur standortgerechten und naturverträglicheren Flächennutzung gestartet: die bereits Anfang Mai erfolgte Ansaat von Buchweizen und die Ansaat einer regionalen Blühmischung im September.


20.04.2021

Eine Raststätte nur für Rastvögel

Am letzten Donnerstag endete die Frist für die Einwendungen gegen den Bau der Raststätte Havelseen am Standort Potsdam Nord. Der Landschaftspflegeverein Potsdamer Kulturlandschaft e.V. (LPV) hegt erhebliche Bedenken an diesem Projekt und hat diese in Form einer Einwendung an das Landesamt für Bauen und Verkehr verschickt. Seit mehr als 20 Jahren setzt sich der LPV erfolgreich für den Erhalt und die Entwicklung der Kulturlandschaft in Potsdam und im Potsdamer Nordwesten ein. Der Bau einer rund 30ha großen Raststätte hätte nicht nur eine unmittelbare Zerstörung des Standortes, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf die sie umgebende Kulturlandschaft zur Folge. Eine im Norden angrenzende Niederung mit verschiedenen unter Schutz stehenden Biotopen, besitzt einen hohen ökologischen Wert für den Biotopverbund zwischen den Vogelschutzgebieten (SPA) Döberitzer Heide und „Mittlerer Havel“. Durch den Bau der Raststätte würden Bereiche dieser Niederung überbaut oder direkt an neu gebaute Straßen angrenzen. Eine ebenfalls angrenzende Baumreihe aus sehr alten Kopfweiden, die durch ihre ausgeprägten Höhlen eine bizarre Schönheit erlangt hat, ist zudem von kulturhistorischer Bedeutung, da sie die vermeintliche Lage des verloren gegangenen Ortes „Grabow“ markiert. Der LPV hatte diese Kopfweidenreihe im Jahr 2012 mit Unterstützung einer Förderung (ELER-Mittel und NaturSchutzFonds Brandenburg) gepflegt.

Bei einschlägiger Sichtung der öffentlich ausgelegten Unterlagen treten zusätzlich zahlreiche Mängel hinsichtlich der Aktualität und der Vollständigkeit der vorangegangenen artenschutzfachlichen Untersuchungen zutage. Obwohl der zum Bau vorhergesehene Acker jährlich wiederkehrend als Raststätte für hunderte durchziehende Vögel genutzt wird, sind dem Planfeststellungsverfahren beispielsweise keine Rastvogelerfassungen vorausgegangen. „Wenn dieser Acker als Raststätte genutzt wird, dann sollte dieser ausschließlich für Rastvögel ausgelegt sein“, so Anne Brandenburger, die Biologin des Vereins.

Die Untersuchungen sind außerdem mittlerweile so veraltet, dass sie aktuell vorkommende, streng geschützte Arten wie die Zauneidechse oder den Wanderfalken gar nicht erst berücksichtigen.

Die Stellungnahme des LPV finden Sie in volle Länge finden Sie hier:

14.04.2021
* Save the date * zur Auftaktveranstaltung
Im Rahmen unseres Projektes „Das Blaue Band der Havel“ möchten wir Sie herzlich zu unserer Auftaktveranstaltung am Freitag, 23.04.21 von 14:00-18:00 Uhr einladen.

Aufgrund der derzeitigen Corona-Lage haben wir uns für eine Online-Veranstaltung via ZOOM entschieden. Für die Teilnehmenden, die keine Möglichkeit haben, die Auftaktveranstaltung digital zu verfolgen, bieten wir dennoch die Gelegenheit, unter Corona-Auflagen, die Veranstaltung in Präsenz zu besuchen.

Programm:
•   Grußwort (Bernd Rubelt, LHP)
•    Kurze Projektvorstellung (Olivia Kummel, Projektleiterin)
•    Impulsvortrag zur bodenschonenden Bewirtschaftung von Niedermoorböden (Lisa Querhammer, Biohof Betula)
•    Impulsvortrag zu Agroforstsystemen (Philipp Gerhardt, Forstwirt und Berater)
•    Impulsvortrag zur Direktvermarktung (Clemens Stromeyer, Potsdamer SauenHain GmbH)
•    Impulsvortrag zu Blühstreifen und Blühflächen (Jürgen Frenzel, Landgut Hennickendorf GmbH)
•    Schlussworte – Zusammenfassung der Auftaktveranstaltung (Dieter Dörflinger, Vorsitzender LPV)
Zwischen den Impulsvorträgen wird es jeweils Zeit für Verständnisfragen, Anregungen und Diskussion geben.

Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung werden hier bis zum 19.04.21 entgegen genommen:
olivia.kummel@lpv-potsdamer-kulturlandschaft.de oder unter 0331/7409143

Bitte teilen Sie bei Ihrer Anmeldung mit, ob Sie digital oder in Präsenz teilnehmen möchten.
Nach der Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten bzw. die Adresse der Auftaktveranstaltung.

Das ausführliche Programm finden Sie zum Download hier:

08.12.2020

Heckenpflanzung auf der Streuobstwiese Töplitz - Bauabschnitt II 

Bereits im März diesen Jahres hatte der LPV unter Mithilfe einer Schulklasse der Montessouri Schule Potsdam eine 60 m lange Hecke auf der Streuobstwiese Töplitz gepflanzt. Diese Pflanzung wurde durch eine Spende des Potsdamer Imkervereins finanziert. Anfang Dezember konnte die Hecke um einen weiteren Abschnitt von 20 m Länge ergänzt werden. Diesmal wurden die Mitglieder des LPV als ehrenamtliche PflanzerInnen aktiv. Es wurden ausschließlich Straucharten gepflanzt, die sich durch ein hohes Angebot von Nektar und Pollen auszeichnen, darunter Kornellkirsche, Pfaffenhütchen und Baumhasel. Ein Wildschutzzaun verhindert eine Schädigung der jungen Pflanzen durch Rehwild. Die Hecke dient nicht nur der optischen Abgrenzung der Streuobstwiese zur umgebenden konvenzionellen Landnutzung, sondern leistet vor allem einen wertvollen Beitrag für die Nahrungsgrundlage von (Wild-)Bienen. Aber auch die Früchte der Sträucher werden etlichen Vogelarten (darunter Rotkehlchen, Zaunkönig, Stieglitz) als Winternahrung dienen. Wir sind gespannt, wie sich dieses Projekt in den nächsten Jahren auf die hiesige Fauna auswirkt.

04.11.2020

Die zwei Obstbaumschnitt-Seminare mit André Beutler-Koch am 21.11. und 22.11.2020 müssen pandemiebedingt leider ausfallen. Die aktuelle Pandemie-Verordnung sieht ein Zusammentreffen von Personen aus mehr als zwei Haushalten auch im Freien NICHT vor.  Unser Referent hat sich bereit erklärt für einen Ersatztermin einzuspringen, sobald es die Regeln wieder zulassen solch eine Veranstaltung abzuhalten. Termine werden hier immer aktuell veröffentlicht.

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André Beutler-Koch in seinen Element beim Kirschpicknick auf der Streuobstwiese Neu Töplitz 2018


24.09.2020

Potsdamer Umweltfest 2020

Am 20. September hatte die Stadt Potsdam in Kooperation mit den Stadtwerken, der ProPotsdam und den Verkehrsbetrieben zum 11. mal in Folge zum Umweltfest im Volkspark geladen. Ein spezielles Hygienekonzept für die gesamte Veranstaltung stellte sicher, dass der Andrang an den Ständen in diesem Jahr nicht zu hoch war und sich alle Teilnehmenden mit ausreichendem Sicherheitsabstand zu Themen wie Biodiversität, Ökologie und Stadtnatur informieren konnten. Auch der LPV war in diesem Jahr unter den 85 Auststellern mit einem Stand vertreten. Um den erfahrungsgemäß grossen Ansturm auf unseren Stand während des Apfelsaft-Pressens zu vermeiden, hatten wir uns in diesem Jahr dazu entschieden, den Apfelsaft bereits fertig vorbereitet während des Umweltfestees zu verkosten. Um sich einen Schluck des Süßen Tropfens zu "verdienen" mussten allerdings erst die 5 Hürden des Biodiversitäts-Quizes überwunden werden. Glücklicherweise waren die dazugehörigen Fragen nicht allzu schwer zu beantworten. Allenfalls das Rätsel um die geheimnisvolle "Rauke" blieb bis zuletzt von allen Teilnehmenden ungelöst. Hierbei handelte es sich um eine Pflanze mit Namen "Doppelsame" die zwar fast allen BesucherInnen bekannt, allerdings deren Nutzung als Salat- und Würzpflanze bisher neu war. Die Fragen bezüglich der Tierwelt konnten hingegen durchweg mit kleineren Gedächtnisstützen beantwortet werden. So wurden Federn bestimmten Vogelarten erfolgreich zugerordnet und eine Fledermäuse mit ihrem korrekten Namen angesprochen. Während des traditionellen Presserundganges  stellte sich auch der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, dem Quiz und glänzte mit seinem Wissen.

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13.08.2020
"Wasser Marsch!" auf der Streuobstwiese Neu Töplitz

Der heiße Sommer kam verhältnismäßig spät in diesem Jahr, aber seit einigen Wochen leidet der Potsdamer Norden an hohen Temperaturen und dem Ausbleiben von jeglichem nennenswerten Niederschlag. Die ohnehin schon viel zu trockenen Jahre 2018 und 2019 machen die Situation der in 2013 gepflanzten Bäume umso dramatischer.  Daher wurde kurzer Hand das Wasserfass aufgeladen und angepackt. Insgesamt 5400 Liter dringend benötigtes Nass wurden nach langer Durststrecke unter den 250 Obstbäumen auf der Streuobstwiese Töplitz verteilt. Zur Pause gab es bei 33 Grad im Schatten stilecht einen frischen "Bratapfel" direkt vom Baum.
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21.06.2020
Reges Interesse beim 6. Kirschpicknick auf der Streuobstwiese Neu Töplitz

Zugegeben, das Wetter war in diesem Jahr nicht optimal. Immer wieder drohte aus den dunklen Wolken am Himmel etwas Regen den Zeltaufbau während der Vorbereitungen zum Kirschpicknick zu verzögern. Doch am Ende standen alle Zelte rechtzeitig um die ca. 40 Gäste und Mitglieder vor dem ein oder anderen Schauer zur Kaffeezeit zu schützen. Sobald sich der Himmel etwas gelichtet hatte, ging es los zum Rundgang auf die Streuobstwiese. Diese hatte trotz des unsommerlichen Wetters an jenem Tag einige faunistische Highlights zu bieten. Der Pirol und die Goldammer waren zuverlässige Begleiter auf der Tour. Ein Heidewespennest gab unter den Anwesenden Anfangs einige Rätsel auf, wurde dann aber durch unsere Biologin als jenes identifiziert. Nennenswert ist auch der Fund einer Raupe eines sehr seltenen Nachtfalters, die sich genüsslich an den Blättern einer Weide bedient hatte. Jener Weide die Bestandteil einer in diesem Jahr gepflanzten Bienenweiden-Hecke ist. Die Pflanzung dieser Bienenweiden-Hecke wurde durch eine Spende des Potsdamer Imkervereins sowie die Mitarbeit der SchülerInnen und LehrerInnen der Potsdamer Montessori Schule ermöglicht. Die Auswahl der Sträucher wurde gezielt auf nektar- und pollenreiche Arten wie zum Beispiel dem Pfaffenhütchen und der Kornellkirsche beschränkt. Bereits in diesem Jahr bildete die Hecke erste Blüten aus und kann dann im Herbst mit ihren Früchten Vogelarten wie z.B. Stieglitz oder Rotkehlchen versorgen. Der Bau des von der Montessori Schule errichteten Insektenhotels war leider noch nicht vollständig abgeschlossen, dennoch konnte man bereits in diesem Jahr einige "bezogene Zimmer" begutachten. Nach dem Rundgang gab es eine erneute Stärkung, diesmal Wasserbüffel-Würste aus der Region sowie Käse vom Grill. Für das nächste Jahr wird es mit Sicherheit wieder einige Neuigkeiten von der Wiese geben. Wird der Wiedehopf bis dahin vielleicht in einen der neu errichteten Nistkästen eingezogen sein? Welche Fledermausart nutzt den aufgehängten Kasten als Wochenstube? Es bleibt also spannend bis zum nächsten Jahr...


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05.06.2020
Einladung zum 6. Kirschpicknick auf der Streuobstwiese Neu Töplitz

Gerne möchten wir die Streuobstwiese am Heidberg in Neu-Töplitz auch in diesem Jahr zur Zeit der Kirschreife präsentieren. Sieben Jahre nach der Pflanzung ist auf der Fläche ist ein ökologischer und landschaftsästhetischer „Hot-Spot“ entstanden.

Deshalb möchten wir Sie / Euch für Freitag, den 19. Juni 2019, ab 15:00 Uhr  zum 6. Kirsch-Picknick auf der Streuobstwiese am Heidberg in Neu Töplitz (Anfahrtsskizze sie unten) einladen.

Die Wiese bietet mittlerweile vielen seltenen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum. Durch die Beweidung mit Schafen ist eine extensive Pflege der Wiese gesichert. Zusätzlich nutzen Schulklassen der Montessori Schule Potsdam die Wiese regelmäßig als Ort der Umweltbildung. Der Vorstand des LPV Potsdamer Kulturlandschaft e. V. und unsere Biologin Anne Brandenburger freuen sich, Ihnen die Streuobstwiese und ihre Artenvielfalt zeigen zu können. Als besonderes Highlight wollen wir in diesem Jahr die neue Bienenweiden-Hecke präsentieren, deren Finanzierung durch eine Spende des Potsdamer Imkervereins ermöglicht wurde.

Sie finden die Streuobstwiese ganz einfach, wenn Sie an der Buswendeschleife in Neu-Töplitz (Bus 612) schräg rechts den Plattenweg wählen und nach 100m links auf die Wiese gelangen.

Für einen kleinen Imbiss und Getränke wird gesorgt.

Um Anmeldung bis zum 19.06.2019 wird gebeten!

Tel. 0331 7409143

Mail: webmaster(at)lpv-potsdamer-kulturlandschaft.de


02.06.2020
Naturnahe Schafbeweidung für den Artenschutz
Kurz vor dem Pfingswochenende sind verschiedene vom LPV betreute Beweidungsprojekte im Potsdamer Umfeld gestartet. So beispielsweise auf dem Burgwall in Knoblauch.  Dieses Projekt findet statt im Auftrag des Naturschutzfonds Brandenburg im FFh-Gebiet "Steppenhügel im Havelland".   Der Rahmenvertrag sieht auch noch weitere Trockenrasengebiete wie den "Deetzer Hügel" und Glindower Alpen vor. 
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Auch in Potsdam-Eiche wurde die Beweidung auf einem Eidechsen Ersatzhabitat gestartet. Hier verrichten 15 Heidschnucken einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege indem sie das Reptilienhabitat von zu starkem Aufwuchs befreien und wieder kleinere Offenflächen schaffen, die die Zauneidechsen zur Eiablage oder zum Sonnen benötigen. Bereits im letzten Jahr wurde das Habitat erfolgreich durch eine Schafherde gepflegt.
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25.01.20
Die Niederländische Agrarministerin besucht die Streuobstwiese Töplitz

Im Vorfeld der Grünen Woche besuchte die niederländische Agrarministerin mit zahlreichen Parlamentariern und Botschaftern die Streuobstwiese in Neu-Töplitz. Damit erreichte die aktuelle Auseinandersetzung zu Insektensterben und Artenvielfalt und die Rolle der Landwirtschaft, die in den letzten Tagen in 2 großen Bauern- bzw. Verbraucher Demos gipfelte, auch Werder/Havel.

Gastgeber des Besuchs waren der Öko- Bauer Ulfried Zinnow aus Leest und der LPV. Unter Vermittlung durch den WWF,  Biopark,  ZALF und Edeka waren die Niederländer auf die Streuobstwiese auf der ehemaligen Kirsch-Insel Töplitz aufmerksam geworden.

Die Streuobstwiese hat zwar nur 3.6 Hektar, aber sie leistet als Trittsteinbiotop einen wichtigen Beitrag, um die Artenvielfalt zu fördern. Schon nach wenigen Jahren wurde die Wiese durch eine Vielzahl von einheimischen Tieren – Vögeln, Insekten – und Pflanzen besiedelt. Zum Teil durch Arten, die auf den „Roten Listen“ stehen. Bei den Vögeln lassen sich etwa 50 Arten beobachten, von denen etwa die Hälfte auf oder in unmittelbarer Nähe der Wiese brütet.  Durch eine kleine Führung über die Wiese durch die Biologin des Landschaftspflegevereins konnten einige Arten direkt vor Ort angesprochen werden.

Mit der Beweidung durch Schafe seit 2 Jahren ist die extensive Pflege der Wiese für die kommenden Jahre gesichert. Die Pflege der Bäume übernehmen Mitglieder des LPV teils ehrenamtlich.

Was haben die niederländischen Gäste, bei denen Artensterben und Nitratbelastung durch intensivste Landwirtschaft ein großes Problem ist, aus dem Besuch in Töplitz mitgenommen?

Das Ziel der Betriebsbesichtigung und des Ausflugs auf die Streuobstwiese war es vor allem, das zwischen WWF, Biopark (Anbauverband), ZALF und EDEKA koordinierte Projekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ zu präsentieren. Der ökologisch wirtschaftende Betrieb Zinnow präsentierte sich hinsichtlich der Artenvielfalt als Vorbild. Die hohe biologische Vielfalt und Wertigkeit der Betriebsflächen übertrifft die Mindestanforderungen für das Zertifikat „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ mit einer hohen Punktzahl weit. Dabei ist zu betonen, dass der Betrieb auch ökonomisch mit dieser Wirtschaftsweise gut fährt.

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05.12.2019
Advendsessen der LPV-Mitglieder in Neu-Fahrland
Anfang Dezember trafen sich die Mitglieder des LPV zur Mitgliederversammlung und dem anschließenden traditionellen Adventsessen in der Tenne in Neu-Fahrland. Auf der Tagesordnung standen Formalien wie die Kassenprüfung sowie die Vorstellung einiger Projekte die im vergangenen Jahr 2019 umgesetzt wurden. Einem kurzen Ausblick auf Projekte des kommenden Jahres folgte die Verköstigung von Gänsekeule und vegetarischen Alternativen. Der restliche Abend wurde damit verbracht sich untereinander über diverse Belange von Natur und Umwelt auszutauschen. Erst am späten Abend ging die gesellige Runde mit guten Wünschen für das kommende Jahr auseinander.
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23.09.2019
Potsdamer Umweltfest
Mitten im September ging es für den LPV erneut zum Potsdamer Umweltfest in den Bugapark. Die Arbeit des Vereins wurde durch Flyer, Poster und natürlich durch Gespräche mit den BesucherInnen des Festes thematisiert. Ein absoluter Publikumsmagnet war allerdings das Saftpressen von Äpfeln, die auf Streuobstwiesen aus unmittelbarer Umgebung gesammelt wurden. Die Saftpresse lief den gesamten Tag ununterbrochen. Nicht zuletzt durch die tatkräftige Hilfe zahlreicher Kinder, die zur Stelle waren, wenn es darum ging die Äpfel mit der Mühle zu zerkleinern um sie dann mit einer hydraulischen Presse manuell zu entsaften. Das Ergebnis war ein zuckersüßer, sehr aromatischer Saft, der mit keinem Supermarkt-Produkt zu vergleichen war. 
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40.07.2019
5. Kirschpicknick
Am Freitag, 21.06., fand am Nachmittag erneut unser traditionelles Kirschpicknick statt. Hierzu waren alle Naturfreunde und Naturfreundinnen nach Töplitz auf eine seit 2013 umgestaltete Streuobstwiese eingeladen. Bei Kaffee, Kuchen und Delikatessen vom Grill konnten Interessierte ins Gespräch kommen und sich für einen Rundgang auf der Wiese stärken. Zu bewundern waren an diesem Tag einige sehr schnelle Zauneidechsen und das in diesem Jahr zahlreiche Vorkommen von Distelfaltern. Der gewöhnliche Thymian versprühte seinen typischen Duft nebst Wiesen-Flockenblume und Acker-Witwenblume, die in voller Blüte standen. Die kleine Schafherde aus vorwiegend Heidschnucken tat auch an diesen Freitag ihren Job als Landschaftspfleger und hielt die Vegetation um die Obstbäume herum kurz. Auch die Bäume der Streuobstwiese leiden sehr unter der Trockenheit, so dass einige Wässerungsgänge in den nächsten Wochen notwendig werden.
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12.04.2019
Wiedereröffnung der Weidesaison im Park Sanssouci
Seit letztem Jahr steht der LPV der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg  bei einem Weide-Projekt mit Schafen mit Rat und Tat zur Seite. Mitte April war es dann wieder soweit. Die Winterpause wurde beendet und insgesamt 30 Schafe der Sorte Bentheimer und Pommersche Landschafe dürfen fortan als Landschaftspfleger und Touristenmagnet den Park beweiden. Gestartet wird in diesem Jahr an den Römischen Bädern. In den kommenden Wochen wird die Herde auf insgesamt 70 Tiere aufgestockt und auf weiteren Flächen des Parks umgesetzt.
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25.01.2019

Grüne Woche 2019
Auch der LPV hatte an einem Tag der Grünen Woche die Gelegenheit mit den BesucherInnen einer der größten Messen Berlins  in Kontakt zu treten. Leider scheint das Interesse an "Kann man das essen?" an Stelle von "Wo kommt das Essen her?" ungleich größer zu sein. Trotzdem hat es Spaß gemacht einige der Projekte des LPV vorstellen zu können. Besonders die älteren Generationen konnten sich für den Erhalt ursprünglicher Obstsorten begeistern.
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17.10.2018
Ein ausfürlicher Artikel über die Arbeit des LPV in der neuen Stadtteil-Zeitung "Der Potsdamer"
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16.10.2018
20 Jahre LPV Potsdamer Kulturlandschaft
Am 29.09. beging der LPV ein ganz besonderes Jubiläum, nämlich sein bereits 20-jähriges Bestehen. Veranstaltungsort war das Landhotel Potsdam in Golm. In einer gemütlichen Runde mit etwa 50 Gästen wurde der Abend rege genutzt um sich über die Projekte des Vereins der vergangen Jahre zu informieren sowie gegenseitig neue Kontakte zu knüpfen. Ein opulentes Buffet aus regionalen Köstlichkeiten sorgte zusätzlich dafür, dass alle Gäste den Abend gut gestärkt und bei bester Laune verbrachten.
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                                                              (Foto: Susanna Krüger)


09.10..2018
Anlässlich des 20. Geburtstages unseres Vereins erschien ein Artikel in der MAZ
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16.09.2018
Potsdamer Umweltfest
Zum zweiten Mal in Folge hatte der LPV seinen Infostand auf dem Potsdamer Umweltfest im Bugapark aufgebaut und konnte mit Mitmachaktionen viele Menschen für das Thema Streuobst und Biodiversität begeistern. Mittels Häcksler und einer kleinen Handpresse konnten wir gemeinsam mit etlichen Helfern und Interessierten literweise frischen Most aus Äpfeln und Birnen unserer Streuobstwiesen aus Bornim herstellen. Das Interesse war so groß, dass die Presse beinahe den gesamten Tag über am Laufen gehalten wurde. Als Lohn für die mühevollen Arbeiten wurde der so gewonnene Saft sofort verköstigt.
In einem kleinen Quiz zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt konnte zusätzlich JedeR einmal testen, wie es um die eigenen Artenkenntnisse bestellt ist. Auch hier gab es zur Belohnung ein Gläschen Saft oder den begehrten Stempel für die Laufkarte. Nebenher kam es immer wieder zu einem angenehmen Austausch mit den Besuchern des Festes die beispielsweise mehr wissen wollten über die verschiedenen Apfelsorten jenseits der Supermarkt-Regale oder sich schlichtweg für den Herstellungsprozess von naturbelassener Nahrung interessierten. So konnte der Verein vielleicht ein wenig mehr seine wertvolle Arbeit in der Region bekannt machen. Unser Fazit: Im nächsten Jahr kommen wir sehr gerne wieder!

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25.06.2018
Kirschpicknick #4 auf der Streuobstwiese Alt Töplitz
Am Freitag, 22. Juni, fand zum vierten Mal unser traditionelles Kirschpicknick auf der Streuobstwiese Alt Töplitz statt. Etwa 30 Interessierte aus verschiedensten Bereichen fanden sich bei wechselhaftem, aber meist freundlichem Wetter auf der Wiese ein. Nach einem kurzen Kennenlernen untereinander gab es einen ausführlichen Rundgang über die Wiese. Dieser wurde in diesem Jahr durch zwei Biologen fachkundig begleitet und kommentiert. Es gab viel zu lernen über die verschiedenen Obstsorten und deren Pflege auf der Wiese. Aber auch die Fauna wurde angesprochen, da uns trotz der kühleren Witterung etliche Vogelarten mit ihrem Gesang und einige Zauneidechsen mit ihrer Anwesenheit beehrten. Grundsätzlich konnte ein positives Resümee über die Entwicklung der Streuobstwiese in den letzten fünf Jahren gezogen werden, da die Artenvielfalt auf der Fläche nachweislich zugenommen hat. Als "Belohnung" gab es nach dem Rundgang Kaffee, Kuchen und Gegrilltes. Auch hierbei wurden erneut interessante Gespräche rund ums Thema Natur geführt.
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10.06.2018
Schafbeweidung im Park Sanssouci
Seit Anfang Juni leisten insgesamt 40 Bentheimer und Pommersche Landschafe einen wertvollen Beitrag zur schonenden Landschaftspflege im Park Sanssouci. Die Beweidung durch Schafe wird fortan als Alternative zur Mahd eingesetzt und soll Insekten und Pflanzenarten fördern sowie einen Beitrag zur traditionellen Gartendenkmalpflege leisten. Die Tiere werden bis zum Herbst auf den Wiesen zwischen dem Ruinenberg und dem Neuen Palais ihren Dienst tun. Der LPV steht der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mit Rat und Tat in diesem Projekt zur Seite.

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18.04.2018
Nistkastenbau mit Schulklasse in Werder
Im April wurde im Werkraum der Waldorfschule in Werder an zwei Tagen gehämmert und gesägt was das Zeug hält. Insgesamt 20 SchülerInnen einer 7. Klasse haben mit Hilfe der Anleitung durch den Obstbäumerich Konstantin Schroth und die helfenden Hände zweier Lehrer insgesamt 12 Niskästen verschiedenster Bauart gezimmert. Diese wurden natürlich sofort der bereits wartenden Vogelpopulation zur Verfügung gestellt und in der Umgebung aufgehangen. Mit ein wenig Geduld werden die Kinder bald beobachten können, welche Mieter sich in den Nistkästen einrichten.
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17.04.2018
"Frühjahrsputz" und Insektenhotel-Wiederaufbau #3 in Golm
Mitte April hieß es für AnwohnerInnen und Interessierte des Ortsteils Golm Anpacken beim "Arbeitseinsatz" auf der Streuobstwiese. Zu allererst wurden die Baumscheiben der Obstbäume entkrautet und anschließend gedüngt. Einige ältere Bäume sind bereits in einem so guten Zustand, dass diese Maßnahme nicht mehr nötig erscheint. Jungen Bäumen hilft man damit aber über die ersten schweren Jahre hinweg, indem man sie zumindest teilweise von Konkurrenz befreit und für genügend Nährstoffe sorgt.

Das Insektenhotel befindet sich ebenfalls auf der Streuobstwiese Golm am westlichen Ende der Wiese. Es wurde bereits im Vorjahr von einer Schulklasse im Rahmen eines Projekttages als Nisthilfe für die immer seltener auftretenden Wildbienen errichtet. Leider wurde es nach wenigen Monaten erst durch einen Sturm, später (nach Wiederaufbau) durch Vandalismus zerstört. Seit Mitte April diesen Jahres steht es nun wieder in voller Pracht (und mit Anbau!) diversen Insektenarten zur freien Verfügung. Selbst eine junge Zauneidechse ist schon in den tieferen Etagen eingezogen.

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10.03.2018
Obstbaumschnittkurs in Golm

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Am Freitag, 9. März, lud der LPV zum Seminar "Grundlagen des Obstbaumschnitts" im Potsdamer Stadtteil Golm ein.

Insgesamt 16 TeilnehmerInnen erlernten in einem Theorie- und Praxisteil Schnittechniken, die nun beispielsweise bei eigenen Obstbäumen im Garten Anwendung finden. Dadurch können die Obstbäume nicht nur mehr Ertrag liefern, sondern auch  in ihrer weiteren Entwicklung gefördert und erhalten werden.

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